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BAUM - BMW
Die sportlichen Erfolge der Vorkriegszeit auf BMW 328 Typen gaben nach
dem Krieg die Grundlage, Sport und Rennwagen von diesen Typen wieder ins
Leben zu Rufen. Kurt Baum, einer der leidenschaftlichsten Männer des
Rennsports nach 1945, baute diesen Rennwagen im thüringischen Hainspitz bei
Eisenberg. Als Antriebsquelle wurde der bekannte und bewährte
Zweiliter-Sechszylinder-Sportmotor mit drei Vergasern vom Typ BMW 328
verwendet. Durch Veränderung am Zylinderkopf und Höherverdichtung machte
der Motor 6 000 U/min, und gab damit auf dem Prüfstand 130 PS ab. Der
Rohrrahmen stammt vom BMW Typ 319. Darauf wurde der Rennwagen als Monoposto
karossiert und von Kurt Baum in Handarbeit eine Aluminium-Karosserie
gefertigt. Mit diesem als Versuchswagen in der Sowjetisch besetzten Zone
zugelassenen BAUM-BMW wurde eine Geschwindigkeit von 196 km/h gestoppt.
Dieser Rennwagen war auf allen bekannten Rennstrecken, wie Nürburgring,
AVUS, Grenz-Landring, Halle-Saale, Leipzig, Sternberg, Wittenberg usw. in
den Jahren 1947 bis 1952 zu Hause.